Grundeigentum-Verlag GmbH
grundeigentum-verlag
Verlag für private und unternehmerische Immobilien

News


Minderung muss durchgeführt werden
Keine Rückforderung
27.05.2016 GE 09/2016, S. 563 - Die Ankündigung einer Mietminderung reicht, wenn der Mieter gleichwohl die volle Miete zahlt, nicht aus, um überzahlte Miete zurückzufordern.
>> ansehen

Immobilienverwalter wollen Vergütungen erhöhen
Branchenbarometer des Dachverbandes Deutscher Immobilienverwalter (DDIV)
25.05.2016 GE 09/2016, S. 549 - Das 4. Branchenbarometer des Dachverbandes Deutscher Immobilienverwalter (DDIV), an dem sich zwischen Dezember 2015 und Februar 2016 bundesweit 478 Verwaltungsunternehmen an einer anonym durchgeführten Umfrage zu Struktur, Mitarbeiterentwicklung, Vergütungsstrukturen sowie Umsatz- und Gewinnerwartungen beteiligten, ergab, dass 75 % der Verwalter die Anhebung ihrer Vergütungssätze planen.
>> ansehen

Fehlender Balkon ist auch beim Denkmal wohnwertmindernd
Solange der Anbau nicht zumindest vergeblich versucht wurde
23.05.2016 GE 09/2016, S. 561 - Ein fehlender Balkon ist nach der Orientierungshilfe zum Berliner Mietspiegel 2015 auch in einem denkmalgeschützten Gebäude wohnwertmindernd zu berücksichtigen, sofern der Vermieter nicht nachvollziehbar – etwa durch Nachweis vergeblicher Bemühungen um eine entsprechende Baugenehmigung oder durch eine abschlägig beschiedene Bauvoranfrage – vorträgt, dass ein Balkonanbau aus baulichen oder rechtlichen Gründen unmöglich oder unzulässig ist, so das Landgericht Berlin.
>> ansehen

Gewöhnlicher Baulärm ist hinzunehmen
Modernisierung: „Übliche Verfahren“
20.05.2016 - Handelt es sich bei Instandsetzungs- bzw. Modernisierungsarbeiten um übliche Verfahren zur Anbringung einer Wärmedämmerung durch Aufstellen eines Gerüstes und Andübeln der Dämmplatten, sind die mit zeitweise erhöhten Einwirkungen verbundenen gewöhnlichen Arbeiten als ortsüblich hinzunehmen.
>> ansehen

Umstufungen der Wohnlage im Mietspiegel 2015
18.326 Adressen geprüft
18.05.2016 GE 09/2016, S. 547 - Im Rahmen des Berliner Mietspiegels 2015 wurden insgesamt 1.091 Einwände gegen die Wohnlagezuordnung eingereicht, wie der Berliner Senat in der Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Kreins (SPD) mitteilte (AH-Drs. 17/18268). Insgesamt betrafen die Einwände 18.326 Adressen (Hausnummern). Davon wurden gut 30 % neu zugeordnet, überwiegend (5.240 Adressen) einer besseren Lagekategorie. Nur 371 Adressen landeten in einer schlechteren Lagekategorie. Die Zeichen stehen auf Aufwertung.
>> ansehen

Beweis für anfängliche Renovierungsbedürftigkeit
Anstrich der Scheuerleisten gehört zu den Schönheitsreparaturen
16.05.2016 GE 09/2016, S. 557 - Beruft sich der Mieter gegenüber dem Anspruch des Vermieters auf Durchführung von oder auf Schadensersatz wegen unterlassener Schönheitsreparaturen darauf, dass die überlassene Wohnung unrenoviert oder renovierungsbedürftig war, trägt er dafür die volle Beweislast. Dass Malerarbeiten ein halbes Jahr vor Einzug des Mieters durchgeführt wurden, bedeutet nicht, dass die Wohnung bei Einzug bereits wieder renovierungsbedürftig war. Der Anstrich von Scheuerleisten gehört zu den Schönheitsreparaturen, so das Landgericht Berlin.
>> ansehen

Nur was im notariellen Vertrag steht, zählt
Vorvertragliche Beschreibungen beim Hauskauf
09.05.2016 GE 07/2016, S. 431 - Ob ein Sachmangel vorliegt, richtet sich im Kauf-, Miet- und Werkvertragsrecht danach, ob eine Beschaffenheitsvereinbarung eingehalten wurde, die, sofern dies für den Vertrag vorgesehen ist, ebenfalls beurkundet sein muss.
>> ansehen

Anwendbar auch auf Gewerbemieter? Jein!
Räumungsverfügung im Rotlichtmilieu
06.05.2016 GE 07/2016, S. 430 - § 940 a ZPO lässt eine Räumungsverfügung ausdrücklich nur bei Wohnraum zu. Das bedeutet aber nicht – so das LG Krefeld –, dass eine einstweilige Verfügung auf Räumung gegen den Gewerbemieter (hier: aus dem ältesten Gewerbe der Welt) ausgeschlossen wäre.
>> ansehen

Kein Anspruch auf vorzeitige Entlassung aus dem Mietvertrag
Nachmieter gestellt
04.05.2016 GE 07/2016, S. 429 - Hat der Mieter selbst ordentlich gekündigt und ist nur noch für die Dauer der dreimonatigen Regelkündigungsfrist zur Weiterzahlung der Miete verpflichtet, handelt der Vermieter grundsätzlich nicht treuwidrig, wenn er den Mieter nicht vorzeitig aus dem Mietverhältnis entlässt, auch wenn dieser geeignete Nachmieter benannt hat.
>> ansehen

Unklare Überwälzung der Grundsteuer geht zu Lasten des Vermieters
Allgemeine Geschäftsbedingungen
02.05.2016 GE 07/2016, S. 428 - Ob durch Formularmietvertrag oder individualvertraglich: Zu den umlegbaren Betriebskosten i. S. d. § 556 Abs. 1 Satz 1 BGB gehört auch die Grundsteuer. Erforderlich ist allerdings eine inhaltlich bestimmte und eindeutige Vereinbarung; fehlt es hieran, kann der Vermieter auf Erhöhungsbeträgen „sitzenbleiben“.
>> ansehen

Termine



Anzeige